Krankenhäuser haben eine Vielzahl von Patientenschutzmaßnahmen ergriffen

Zur aktuellen Berichterstattung über die Mordserie in zwei Krankenhäusern und den damit verbundenen Reaktionen appelliert der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß, an die Öffentlichkeit, die Beschäftigten in den deutschen Krankenhäusern nicht unter einen Generalverdacht zu stellen und mit Augenmaß auf die schrecklichen Ereignisse zu reagieren:

"Bei der derzeitigen juristischen Aufarbeitung der Tötung von Patientinnen und Patienten durch einen Krankenpfleger handelt es sich um ein außergewöhnliches und in dieser Dimension wohl einzigartiges Verbrechen. Diese Tat macht uns betroffen und unser aufrichtiges Mitgefühl gilt dabei zunächst den Angehörigen der vielen Opfer. Die nun laufende juristische Aufklärung dieser Taten wird sehr bald auch die konkreten Umstände in den beiden betroffenen Krankenhäusern durchleuchten. Man muss wohl davon ausgehen, dass dort tragische Fehler gemacht und Frühwarnsignale übersehen wurden...."

pm_046_31102018_DKG_zum_Justizfall_Niels_Hoegel

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