42. Deutscher Krankenhaustag im Rahmen der MEDICA

Von Brexit bis Krisenkommunikation im Krankenhaus

20.11.2019 – Am dritten Kongresstag des 42. Deutschen Krankenhaustages ging es um aktuelle Themen auf internationaler Ebene. Experten aus unterschiedlichen EU-Ländern widmeten sich auf dem Europatag der Europäischen Vereinigung der Krankenhausmanager (EVKM) der Gesundheitsversorgung in Europa.
Besondere Aufmerksamkeit richtet die Gesundheitsbranche auf den möglichen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Mit Gery O’Dwyer referierte ein echter Experte über mögliche Folgen des Brexit – O’Dwyer ist Geschäftsführer der South/Southwest Hospital Group in Irland und damit von den möglichen Brexit-Folgen ganz besonders betroffen. „Unser nächster Nachbar auf der einen Seite ist Donald Trump, und auf der anderen Seite haben wir Boris Johnson“, sagte O‘Dwyer. Er sei traurig, dass das Vereinigte Königreich die Union verlasse, denn: „Ich denke, die Europäische Union ist eine großartige Idee, die große Innovationen in der Gesundheitsversorgung hervorgebracht hat.“ Wenn es wieder eine Grenze zwischen Nordirland und der Republik gebe, werde es zu zahlreichen Herausforderungen kommen, sagte O’Dwyer. Ein Beispiel sind mögliche Engpässe bei Arzneimitteln und Medizinprodukten, die entweder Zulassungsschwierigkeiten bekämen oder schlicht wegen Zoll- und Grenzprozeduren nicht pünktlich bei den Patienten sein könnten.

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