DKG zu Änderungsanträgen zum Fairen-Kassenwettbewerbs-Gesetz

Kampf gegen Lieferengpässe muss intensiviert werden

18.12.2019 – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt ausdrücklich die vorgesehenen Maßnahmen, um Arzneimittel-Lieferengpässe zu bekämpfen. Seit Jahren verschärfen sich die Probleme in den Krankenhäusern. Lieferengpässe sind dort zu einem dauerhaften versorgungsgefährdenden Problem geworden. „Wir haben immer häufiger Engpässe bei dringend benötigten Arzneimitteln, für die es keine adäquaten Therapie-Alternativen gibt. Die Krankenhäuser berichten, dass seit Jahresbeginn in mehr als 200 Fällen Lieferengpässe aufgetreten sind. Es ist also an der Zeit, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Versorgungssicherheit in diesem Segment wieder herzustellen. Dazu gehören mehr Kompetenzen beim Bundesamt für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM), um in die Lagerhaltung und Kontingentierung von Arzneimitteln einzugreifen. Die Hersteller müssen verpflichtet werden, Lieferengpässe zu melden. Es braucht auch Eingriffe in die Rabattverträge“, erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der DKG.

Die DKG fordert, dass Pharmaunternehmen verstärkt in die Sicherstellung mit versorgungskritischen Arzneimitteln investieren müssen, insbesondere durch den Aufbau zusätzlicher Produktionsanlagen, Produktionsstandorte und Lagerkapazitäten....

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