Corona-Pandemie: Einnahmen der Thüringer Krankenhäuser um rund 44 Mio. € gesunken – Rettungsschirm mit großen Löchern

Vorstandsvorsitzende Dr. Gundula Werner mahnt: Alle Kliniken müssen Erlösrückgänge im Jahr 2021 abgesichert und finanziert bekommen.

Erfurt, 23.02.2021 - Die Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen warnt vor Zuspitzung in den Thüringer Krankenhäusern aufgrund von fehlenden Ausgleichszahlungen sowie hohen Erlös- und Belegungsrückgängen. Die Bundespolitik muss zügig handeln und den Krankenhäusern wirtschaftliche Planungssicherheit für das Jahr 2021 zusichern.

Mit großer Sorge sieht die Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen e.V. die jüngsten Festlegungen des Bundesgesundheitsministeriums, dass Ausgleichzahlungen für Krankenhäuser zur Abfederung von pandemiebedingten Belegungs- und Erlösrückgängen erneut nur für wenige Wochen, in diesem Fall bis zum 11. April 2021, zugesichert werden und dies auch nur für einen Teil der Krankenhäuser.

Laut einer aktuellen Umfrage der Landekrankenhausgesellschaft Thüringen unter ihren Mitgliedskrankenhäusern ist die durchschnittliche Belegung der Thüringer Krankenhäuser „im Januar 2021 gegenüber dem Januar 2020 um durchschnittlich jeweils 25 % gesunken“, so Rainer Poniewaß, Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen e.V. Die gesamten Erlösrückgänge belaufen sich im gleichen Zeitraum auf rund 44,2 Millionen Euro. Hinzu kommt: Rund 30% der an der Umfrage beteiligten Thüringer Krankenhäuser erhalten überhaupt keine Ausgleichszahlungen aus dem aktuellen Rettungsschirm des Bundes zur Kompensation des Belegungsrückganges.“, so Geschäftsführer Poniewaß....

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