DKG zum Ergebnis der Videokonferenz der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten

Notwendige Schritte

23.03.2021 - Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt ausdrücklich das klare Bekenntnis der Ministerpräsidenten-Konferenz zur Sicherung der wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser. Der angesprochene Erlösausgleich für das Jahr 2021, aber auch die zugesicherte Liquiditätssicherung sind unabdingbare Voraussetzungen, um die Krankenhäuser vor wirtschaftlichen Problemen und einem Beschäftigungsabbau durch die Corona-Pandemie zu bewahren. „Hinsichtlich des Ganzjahreserlösausgleichs erwarten wir aber auch, dass das Bundesministerium für Gesundheit die Rechtsverordnung noch an entscheidenden Stellen nachbessert. Die vorgesehene Absenkung um fünf Prozent der für 2019 ermittelten Erlöse als Vergleichsgröße ist nicht hinnehmbar. Eine solche Absenkung ist durch nichts begründbar und würde viele Krankenhäuser, gerade auch Maximalversorger, die durch die Pandemie in der Versorgung stark belastet waren, vor große wirtschaftliche Probleme stellen. Wer glaubt, durch einen solchen Abzug einen Anreiz zu setzen, vergisst, dass es unsere ureigene Aufgabe ist, Patienten zu versorgen und wir dafür keine externen Anreize benötigen“, so der designierte Vorstandsvorsitzende der DKG, Dr. Gerald Gaß...

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